bits and pieces
Hin und wieder juckt es mich, etwas loszuwerden, zu meiner Arbeit, zum Lauf der Dinge. Zu Klimakrise und Verlust der Biodiversität, zur Ungleichheit, zu Entwicklungspolitik und Menschenrechten, zu den Medien, zur Schweiz, zu Europa, zum Mittleren Osten, zu Afrika oder zu Film, Literatur und Musik. Oder Sport.
Auf dieser Seite finden sich in unregelmässigem Abstand publizierte bits and pieces. Zu diesen und vielleicht auch anderen Themen.
Jetzt Resilienz!
2024 gab zum Kommentieren einiges her. Andere haben das zum Glück für mich schon übernommen, ich kann es bleiben lassen. Und habe es mir doch nicht ganz verkneifen können.
Unser Film und das liebe Geld
«Ich liebe s’Gäld und s’Gäld liebt mich», sagte der Verleger Jürg Marquard im Dokumentarfilm DER DUFT DES GELDES (1998). Bemerkenswert, wenn man das so fadengerade feststellen kann. Seit ich für den Film TROP CHAUD über die KlimaSeniorinnen Geld suche, weiss ich, dass ich dem Geld egal bin.
Interpretationssache?
Dem Urteil des Europäischen Gerichts für Menschenrechte (EGMR) ist ein Platz in der Rechtsgeschichte sicher. Ob sich das Klima dadurch abkühlt, wird die Geschichte zeigen. Die Schweizer Medien, Politik und Bevölkerung haben mehrheitlich gereizt auf das Urteil vom 9. April 2024 reagiert. In Genf war es am 14. April 28.3 Grad warm. Trop-chaud.ch. Paar Gedanken eine Woche nach dem Urteil.
Stop Making Sense
Für zwei Zürcher Vorpremieren zur Wiederaufführung des 40 Jahre alten Talking Heads-Konzertfilms “Stop Making Sense” habe ich ein paar einführende Worte gesagt. Wiederbegegnung mit einer wichtigen Band.
KI macht Kunst
Künstliche Intelligenz (KI) wird absehbar vor nichts und niemandem Halt machen. Paar Gedanken dazu und der Hinweis auf eine Installation – ein audiovisuelles Klangbad – bei der ich mitgearbeitet habe.
8424 – kes Gliir
Züri West haben e neui Schibe gmacht. Und wieder ist die Band nach jahrelanger Abwesenheit in aller Ohren. Wie und warum das immer wieder gelungen ist, erzählt der Podcast 8424. Warum es sich lohnt, diesen zu hören.
Gaza – mein (vorläufiges) Fazit
1992/93 habe ich während 15 Monaten als IKRK-Delegierter in Gaza gearbeitet. 10/7/2023 hat sich der Welt ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. In den letzten Wochen habe ich vieles zum Israel/Palästina- (bzw. Israel/Hamas-)Konflikt gelesen, gehört, gesehen und mit Freund:innen darüber geredet.
Zeit für mich, einen vorläufigen Punkt zu machen.
Der (Um-)Weg über die Justiz
Weil eine funktionierende Justiz dem Druck von Lobbys besser standhalten kann, versuchen zivilgesellschaftliche Anliegen – nicht nur im Klimabereich – auf dem (Um-)Weg über Gerichte zum Ziel zu kommen.
Vertrauen oder Kontrolle?
Echtes Vertrauen kann nur auf der Basis von (überprüften) Fakten entstehen, die am besten aus der Hand einer unparteiischen Instanz kommen. Was heisst das für die internationale Zusammenarbeit?
Die Stimme der Vernunft
“Heute bist du dieser, morgen der” heisst die neue Platte von Grandjean. Dabei ist Mastermind Dominique G. seit Jahrzehnten einer der besten Schweizer Songschreiber.
Terry Hall (1959-2022)
Er war ein einfacher Lad mit einer schwierigen Biografie aus Coventry/UK. Gestorben ist der Specials-Sängers und Songwriter Terry Hall als Idol einer Generation.
Weltrettung im Kriechgang
Die Agenda 2030 der Uno sollte die Welt auf einen nachhaltigen Kurs bringen. Die Bilanz bei Halbzeit fällt ernüchternd aus – ganz speziell auch der Schweizer Beitrag.
Ach Schweiz, du und deine Expos…
2027 soll es wieder eine Landesausstellung geben. Doch die Schweiz und ihre Expos ist eine Geschichte voller peinlicher Déjà vus.
Einen anderen Weg geht ein Verein, der La Chaux-de-Fonds 2025 zur Schweizer Kulturhauptstadt machen will.
Die Sache mit der Wahrheit
Die Wahrheit sei immer das erste Opfer des Krieges, lautet ein bekanntes geflügeltes Wort. Die Antwort von Tucholsky: Ich glaube keinem, der sie gefunden hat.
Novac Djocovid
Keine Geschichte ohne ihre grotesken Höhe- bzw. Tiefpunkte. Das gilt auch für Corona. Seit bald zwei Jahren hält SARS-CoV-2 die Welt in Atem. Dieser Tage schreibt das Virus ein besonderes Drehbuch. In der Hauptrolle der Tennisspieler D.
Walk this way
Genug geklagt über die schleppende Umsetzung Agenda 2030 bzw. der UNO-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in der Schweiz. Spot an auf jene, die bereits Richtung Zukunft unterwegs sind. Lancierung des ersten SDG Walk in Bern.
Paradigmenwechsel jetzt!
Der Plan der Ökonomin Mariana Mazzucato. Der G20-Gipfel von Ende Oktober in Rom soll einen weltwirtschaftlichen Paradigmenwechsel lancieren: Solidarität statt Neoliberalismus.
Was für eine Zukunft?
Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Ich mag dieses wahlweise Mark Twain oder Karl Valentin zugeschriebene Bonmot, weil es unser tappendes Suchen in Sachen Zukunft so ironisch auf den Punkt bringt.
Dado und Didier
«Quite possibly, the most exciting day of football. Ever.» So lautete der Guardian-Pick der Leserkommentare nach den zwei EM-Viertelfinals (ESP-CRO 5:3 n.V, SUI-FRA 8:7 n.P.) vom 28. Juni.
Applaus für Adolf
Adolf Muschg hatte zuletzt mit einem unsäglichen Auschwitzvergleich für Ärger gesorgt. Sein Essay zur Schweizer EU-Politik verdient hingegen gelesen zu werden.